Tag 19 – 21: Trollstigen im Nebel, Trollveggen auch und der Weg nach Lillehammer …

Gefahrene KM: 446 an drei Tagen

Das Wetter wollte in den vergangenen Tagen irgendwie nicht mehr mitspielen. An Tag 19 machten wir uns auf zum Trollstigen, einer berühmten Serpentinenstraße und dem nördlichsten Punkt unserer Reise. Auf dem Weg dorthin lag der sog. Gudbrandsjuvet. Eine kleine Aussichtsplattform am Waldesrand, von wo aus man einen Wasserfall beobachten konnte. Da Paul schlief, schoss ich nur ein paar Fotos und setzte unsere Tour fort.

Bereits kurz vor dem Trollstigen war die Sicht gleich null. Am Trollstigen angekommen konnte man vor lauter Nebel keine fünf Meter schauen. Eine schöne Aussicht wurde uns also verwehrt. Immerhin können wir nun von uns behaupten, dass wir den Trollstigen bei 5 Meter Sichtweite unbeschadet überstanden haben.

Genächtigt haben wir dann auf einem Campingplatz direkt an der höchsten Steilwand Europas – dem Trollveggen. Ein Blick auf diese Wand wurde uns leider auch nicht am nächsten Morgen gegönnt. Der Nebel bzw. die Wolken hingen immer noch zu tief. Da auch stärkerer Regen dazu kam, setzten wir die Fahrt in Richtung Süden fort.

Bei Otta machten wir dann aber noch einen Abstecher nach Lom, um die dortige Stabkirche zu besichtigen und eine Nacht zu verbringen. Bei unserer Ankunft regnete es leider immer noch. Da die Kirche aber kurze Zeit später schließen würde, durften wir noch kostenlos ins Kircheninnere. Wenn man an die Besichtigung denkt, steigt einem gleich wieder der typische Holz-Teer-Geruch in die Nase. Heute Morgen ließ sich die Sonne dann doch wieder blicken, so dass wir die Stabkirche auch noch mal im Trockenen ablichten konnte.

Danach ging es dann wieder zurück nach Otta, um zu unserem Tagesziel Lillehammer aufzubrechen. Die Stabkirche von Ringebu war einen Zwischenstopp wert, bevor wir uns Lillehammer weiter näherten. Auf dem Weg dorthin war an vielen Stellen zu erkennen, dass es hier in den letzten Tagen massive Regengüsse gegeben hat, die teilweise zu Überschwemmungen geführt haben. Auf unserem Campingplatz in Lillehammer sieht es nicht anders aus. Hier ist vieles durch einen reißenden Bach zerstört worden und man kann nur einen Teil des Platzes befahren. Aber die Norweger sind tapfer und bauen hier in der Region alles zügig wieder auf und beseitigen die Flutreste.

Morgen werden wir uns das Freilichtmuseum der Stadt anschauen und evtl. auf den ein oder anderen olympischen Ring stoßen. Ha det bra!

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2 Antworten zu Tag 19 – 21: Trollstigen im Nebel, Trollveggen auch und der Weg nach Lillehammer …

  1. Sigrid Hölzl schreibt:

    In Norwegen muss man natürlich mit so einem Wetter rechnen, aber die Bilder sehen trotzdem sehr toll aus. Macht ihr auch mal Entspannung, also einen Wellnessurlaub oder sowas? 😀 Beim kalten Wetter auch sicher mal toll! Lg Sigi

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